Die Ziele des Netzwerkes

  • Entwicklung von umweltfreundlichen und applikationsorientierten Technologien zur Gewinnung von Pflanzenproteinen aus Nebenprodukten der Verarbeitung heimischer Rohstoffe, zunächst vorrangig aus den Rückständen der Ölgewinnung. Als Proteinquelle kommen nicht nur bedeutende Wirtschaftspflanzen wie z. B. Sonnenblumen, sondern auch alternative Rohstoffe wie Kürbis-, Sanddorn-, Weintrauben-, Hanf-, Lein-, Aprikosen- sowie Hagebuttenkerne bzw. -presskuchen in Betracht.

  • Herstellung von Pflanzenproteinpräparaten mit definierten technofunktionellen, sensorischen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften für konkrete Anwendungen in der Lebensmittelindustrie (z. B. als Texturgeber, Emulgator, Bindemittel, Aromaträger sowie zur ernährungsphysiologischen Produktaufwertung).
  • Applikation der Proteinpräparate unter Ausnutzung ihrer spezifischen Eigenschaften in verschiedenen Sparten der Lebensmittelindustrie:

- Entwicklung/Herstellung von Halbfertig- und Fertigerzeugnissen mit guten sensorischen Eigenschaften für folgende Bereiche: Vegetarische und vegane Ernährung, funktionelle Lebensmittel (angereichert mit wertvollen Pflanzenproteinen), Clean-Label-Food und Lebensmittel für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten

- Reduzierung und/oder Substitution von teils negativ bewerteten Zusatz- und Inhaltsstoffen (tierischen Stoffen, Kohlenhydraten, Fetten und/oder chemisch-synthetischen Zusatzstoffen).